Die Verlage

Im Dezember 2004 platzte dem Maler und Autor Heinz Spicka der Kragen.

Der Verlag, der den Lyrikband von Evelyne Weissenbach produziert hatte, für welchen er die Illustrationen zur Verfügung stellte, war sang- und klanglos untergegangen. Sie hatten wohl keine finanziellen Verluste, aber auch keine Bücher mehr. Auf der anderen Seite suchte die Autorin schon über längeren Zeitraum einen Verlag für ihren bis dato im Selbstverlag produzierten Roman, den sie bereits zu respektablem Absatz geführt hatte. Und er selbst hatte ebenfalls ein fertiges Konzept für einen Band Erzählungen in der Schublade liegen und hunderte unveröffentlichte Gedichte.

Auch aus dem Bekanntenkreis kamen immer die gleichen Klagen. Entweder hagelte es Ablehnungen von den großen Publikumsverlagen oder es wurden unseriöse unerschwingliche Druckkostenzuschüsse von den Autoren gefordert.
Bei den billigeren Autoren- oder On-demand-Verlagen wiederum wurde auf keinerlei Qualität geachtet und man befand sich plötzlich in der Nachbarschaft von Veröffentlichungen, die vor Rechtschreibfehlern strotzten und auch sonst keinerlei Ansprüche an Inhalt oder Gestaltung stellten.

Heinz Spicka besprach sich mit seinen kreativen Freunden und beschloss, den
hs-LiteraturverlaG zu gründen, der die Heimat für kleine und individuelle Auflagen werden sollte.
Es wurde ein freies Lektorenkomitee gebildet, das finanzielle Risiko übernahm er selbst.
Bei dieser Gelegenheit brachte er auch gleich die Druckwerke seiner Bilder in eine eigene Sparte des Verlages, den hs-KunstverlaG, ein.

Der hs-LiteraturverlaG versteht sich als Projektverlag. Er verlegt Bücher ohne finanzielle Zuschüsse der Autoren. Dafür ist es notwendig, kreativ bei der Veröffentlichung zusammenzuarbeiten, damit gemeinsam die veröffentlichten Bücher zum gewünschten Erfolg gebracht werden können.

Klein, aber fein ist die ausgegebene Devise. Auf textliche Qualität wird ebenso geachtet, wie auf Gestaltung und Verarbeitung.

Denn Bücher sind Nahrung für die Sinne und unsere Passion und Motivation.

 

 

Liebe Autoren,

bitte senden Sie uns unverlangt keine Manuskripte. Unser Konzept bringt mit sich, dass wir derzeit bereits zu viele Projekte für unsere Kapazität in der Warteschleife haben.

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eine kurze Autoren-Vita
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und eine Textprobe in der Größenordnung von ca. 30 Normseiten.

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